5 Schlaglichter: Online-Marketing im Oktober 2013

Mit den „5 Schlaglichtern“ stellen wir monatlich interessante Entwicklungen im Online-Marketing vor. Der Monat Oktober hatte aus Suchmaschinensicht dabei einiges zu bieten, wobei wieder einmal Google ein besonderes Gewicht zuteil wurde:

  1. 5 Dos and Don’ts of International SEO
  2. App-Indexing: Google indexiert App-Inhalte
  3. Google bestraft Geschwafel – jetzt auch patentiert
  4. Matt Cutts: Guest Blogging unter Beobachtung
  5. Googles Kolibri ist flügge: Hummingbird

 

1) 5 Dos and Don’ts of International SEO

Bei internationalen SEO-Strategien warten gleich mehrere Fallstricke auf den Anwender und Seitenbetreiber, beispielsweise automatisierte Übersetzungen, kulturelle Missverständnisse oder Missgriffe bei der Suchmaschinenlokalisierung. Mehr zu den 5 Dos and Don’ts von Aleyda Solis in Moz.com’s Whiteboard-Friday.

http://moz.com/blog/5-dos-and-donts-of-international-seo

 

2) App-Indexing: Google indexiert App-Inhalte

Die Suchmaschine Google kündigte an, dass der Googlebot nun auch Inhalte in Android-Apps indexieren könne. Webmaster könnten nun über Sitemap-Dateien (analog zur Sitemap.xml) App-Inhalte zur Indexierung freigeben. Einschränkung: Suchergebnisse zu App-Inhalten werden dem User nur angezeigt, wenn er die entsprechende App installiert hat. Derzeit läuft ein Google-Versuch mit einer kleinen Gruppe von App-Entwicklern.

http://googlewebmastercentral.blogspot.de/2013/10/indexing-apps-just-like-websites.html

 

3) Google bestraft Geschwafel – jetzt auch patentiert

Seit den Panda-Updates wird guter Content immer wichtiger für Webseitenbetreiber. Schon seit längerem ist bei Google mit minderwertiger Textqualität oder gar maschinell generierten bzw. übersetzten Texten kein nachhaltiges Ranking mehr möglich. Google ließ sich am 8. Oktober vom United States Patent and Trademark Office eine Methode zum Aufspüren sinnlosen Geschwätzes patentieren. Dieses Patent wird mit Sicherheit seinen Ausdruck im Algorithmus finden – und Seitenbetreiber ohne hochwertige Contentstrategie werden es künftig sehr schwer haben.

http://www.seobythesea.com/2013/10/google-gibberish-content-to-demote-pages/

 

4) Matt Cutts: Guest Blogging unter Beobachtung

Aber Google bestraft nicht nur viel zu schlechten Content (siehe das Gibberish-Content-Patent), sondern auch viel zu häufigen: Wer durch exzessives Guestblogging auffällt, läuft Gefahr, von Googles Spam-Team aufs Korn genommen zu werden, wie Matt Cutts von Google Mitte des Monats in einem Webmasterhelp-Video durchblicken ließ: Kennzeichen guter (Gast-)Blogbeiträge seien Cutts zufolge Posts, bei denen der Autor ein Experte auf seinem Gebiet sei und nicht dadurch auffalle, “massenweise Keywords in den Ankertext” zu werfen. Klartext: Wenn Sie Gastbeiträge veröffentlichen wollen, suchen Sie sich Autoritäten unter den Blogs aus, wählen Sie den Ankertext sorgfältig aus, verlinken Sie nicht öfter als einmal auf Ihre eigene Seite und verlinken Sie zu anderen relevanten Seiten.

http://searchengineland.com/googles-matt-cutts-guest-blogging-best-done-in-moderation-174367

 

5) Googles Kolibri ist flügge: Hummingbird

Die Vermessung aller digitalen Inhalte durch die Suchmaschine Google wurde mit der Algorithmus-Modernisierung namens “Hummingbird” auf eine neue Stufe gehoben: SEO erfordert nun ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse des Zielpublikums, nicht für deren Wortwahl. Hummingbird ist der momentane Höhepunkt des Synonym-Matchings im Google-Algorithmus und zementiert den Weg, den die Suchmaschine eingeschlagen hat, nämlich weg von der Keywordbezogenheit hin zur Themenbezogenheit. Oder um es mehr mit Blick auf die Semantik zu beschreiben: Ein SEO optimiert nicht mehr auf Suchbegriffe, sondern auf die Beziehungen zwischen Suchbegriffen, um die Bedürfnisse des Users zu befriedigen.

http://searchengineland.com/google-hummingbird-the-keyword-what-you-need-to-know-to-stay-ahead-175531

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