Check this out – Google Checkout soll AdWords-Klickraten befördern

“Google Checkout” steigert AdWords-Klickraten… behauptet jedenfalls Google und bietet eine Case Study samt Testimonial. Checkout ist Googles Bezahldienst, analog zu Ebays Paypal, wobei ersterer bisher noch wenig Freunde und Nutzer gefunden hat und letzterer unzweifelhaft der Platzhirsch ist. Google will nun bezahlte Anzeigen visuell mit dem Checkout-Button ausstatten und rührt die Werbetrommel.

Da Googles Checkout-Option für AdWords momentan nur in den USA anwendbar ist, kann das sicherlich auch grob über den Daumen gepeilt als Blaupause für Europa bzw. den deutschen Markt gewertet werden.

ABER …
Wie es ankommt, muss sich erst erweisen. Ebays Paypal ist hier sicherlich kein hilfreicher Maßstab. Die Frage, die sich bei näherem Betrachten der Google Rankings stellt: Wird eine Anzeige eher durch die Aussicht auf ein Bezahlsystem geklickt – oder ist es am Ende nur der farbige Button, der die größere Aufmerksamkeit gegenüber den anderen Anzeigen ohne bunten Knopf auf sich zieht?

Oder einmal anders gefragt:
Gibt es nicht eher nur den Klicks einen Schub, während die Conversions gleich bleiben (insbesondere Anfangs, wenn noch wenige User einen Account haben)? Wann ist die kritische Masse von Usern erreicht bzw. wie viele der Google-User müssen einen Checkout-Account haben, damit am Ende genug Conversions herumkommen? Welche Branchen werden davon besonders profitieren?

Eines ist aber jetzt schon sicher: Für reine Aufmerksamkeitskampagnen dürfte sich das bunte Knöpfchen sicherlich sofort auszahlen, für erfolgreichen Abverkauf sollte vorher genau getestet werden.

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