Index-Update – Googles Halloween-Scherz

Suchmaschine Google führte zwischen dem 31. Oktober und dem 1. November ein Index-Update durch, das manche Webseiten sehr hart abstrafte. Webmaster fanden ihre Webpages, die bereits seit Jahren auf bestimmte Keywords gute Positionen auf der ersten Indexseite hatten, plötzlich weit unten im Index wieder. Was war geschehen?

Nach dem ersten Schock am Wochenende stellte sich am Montag und Dienstag bei manchen SEOs und Webmastern wieder so etwas wie Normalität ein, denn ihre Seiten fanden wieder den Weg zurück in angestammte Positionen. Das geschah allerdings nicht bei allen Seiten, die Positionsverluste erlitten, und die Diskussion wird momentan noch in verschiedenen Foren, z. B. auf Webmasterworld, geführt. Auf Basis der momentanen Diskussion unter Webmaster/SEOs könnten folgende Änderungen bei diesem Update berücksichtigt worden sein:

– Entwertung bezahlter Webkataloge
– Ausweitung der Relevanz von Ankertexten
– Wikipedia schwächer eingestuft

Es sollte betont werden, dass dies Spekulationen sind, die durch Tests nachgewiesen werden müssen, da es von Google keine offizielle Verlautbarung gibt – außer einer Aussage von Matt Cutts: “I think this was a short-term issue and things should be back to normal pretty soon (if not already).” (Zitat aus dem Subscriberbereich vom Webmasterworld-Forum.)

Dieses “back to normal pretty soon” möchte ich allerdings anzweifeln: Wenn das ein Roll-Back gewesen wäre, wie in vielen Foren vermutet wurde, dann wären die negativen Veränderungen, die manche Seiten betreffen, schon längst wieder ausgeglichen. Definitiv hat Google stärker an den Schrauben gedreht, als uns Matt Cutts weismachen will.

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