Testphasen der Intelligenz

Die Forscher am Palo Alto Research Center (PARC) stellen jetzt ein Werkzeug vor, das auf den Namen „Magitti“ hört. Es kann viel und – das zeichnet es aus – mit der Zeit immer mehr. Es nutzt Anhaltspunkte wie z.B. Verhalten oder SMS-Inhalte, um die Wünsche und Absichten des Nutzers abzuleiten. Abgestimmt auf sein Profil, das sich mit längerer Verwendung entsprechend verfeinert, offeriert das Programm passende Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung, abhängig von Standort und Zeitpunkt.

Die Anfrage eines Freundes zum Sushi bleibt genauso wenig unkommentiert wie die ausgehfreundlichen Zeiten am Abend, denn Magitti versorgt den User mit Vorschlägen für Sushirestaurants und Kneipenadressen – dank GPS natürlich in der direkten Umgebung des jeweiligen Standorts.
Endlich ein technisches Spielzeug, das einem die kleinsten Entscheidungen des Alltags abnimmt, die sonst aufgrund persönlicher Präferenz und Laune getroffen würden.
Und je länger man bei diesem Programm bleibt, desto besser kennt es einen. Es schlägt günstigere Lokale vor, wenn man sich häufiger preisbewusst gezeigt hat.

Also das nächste Mal bei Unentschlossenheit einfach „Essen“ eingeben und gespannt darauf sein, wohin die hilfswillige Software einen schickt – ob nun in ein Restaurant, zum nächsten Supermarkt oder nach Hause an den Herd. Kommunikationsschwierigkeiten gibt es eben auch mit dem besten Assistenten.

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